Liebe macht glücklich, oder?

Liebe macht glücklich und schön. Eine vielzitierte Aussage. Stimmt das oder nicht? Die Neurowissenschaft hat dazu eine klare Meinung, nämlich JA!

Jeder will Liebe, doch nicht jeder findet sie

Woran liegt das? Fast jeder hat schon mal geliebt, ist geliebt worden. Doch dauerhafte und beständige Liebe ist scheinbar nur den wenigsten von uns vergönnt. Stehen wir uns vielleicht selbst im Weg? Wie definieren wir Liebe, was erwarten wir von der Liebe? An was erkennen wir, das wir geliebt werden?

Sind unsere Ansprüche zu hoch?

Ja, ganz sicher sogar. Gerade Frauen neigen dazu Liebe zu erwarten, vom Partner, von den eigenen Kindern, von den Eltern. Und was ist mit uns, wenn wir uns nicht selbst lieben, ist das scheinbar völlig normal, Hauptsache wir werden von jemanden auf dieser Welt so geliebt wie wir es für angemessen halten. Wie wäre es denn, wenn wir uns selbst ein wenig mehr lieben würden? Unsere unperfekte Figur, unsere Falten, überhaupt unser ganzes unperfektes Leben. Dann würde es den Männern auf dieser Welt auch nicht so schwerfallen und zu lieben. Eine unperfekte Frau mit unperfekten Ansprüchen und einem unperfekten Mann an ihrer Seite.

Doch wie gelingt es sich selbst zu lieben?

Vielleicht in dem wir einmal positiv auf das schauen, was wir jeden Tag leisten? Wie würde unser Tagesresümee aussehen, wenn wir jeden Abend die positiven Dinge des Tages aufschreiben. Am Ende der Woche stünde eine Liste mit lauter erfreulichen, tollen Erlebnissen auf dem Papier. Würden wir uns freuen, jeden Tag jede Woche, klar würden wir.

Was könnte auf dieser Liste stehen?

Ein freundliches Guten Morgen vom Nachbarn, das Lächeln der Verkäuferin, der nette Autofahrer der einen freundlich vor sich einscheren lies. Und wie viele Dinge würden wohl auf unserer Liste stehen, die wir getan haben? Wir haben herzlich gelacht und das ganz ohne perfekter Figur, wir haben uns gefreut ohne über unsere defekte Spülmaschine nachzudenken, wir hatten einen schönen Tag mit Freunden und die Steuererklärung doch noch gemacht, usw. Es funktioniert also, Schönes und weniger Schönes in einem Leben passt zusammen.

Zusammen glücklich sein

Wie und was wäre denn, wenn wir mal selbst den Nachbarn freundlich einen guten Morgen wünschen. Wie wäre es, wenn wir einen Spätentschlossenen vor uns einscheren lassen ohne zu toben, was wäre, wenn wir uns einfach mal gut finden?

Was wäre, wenn wir einfach mal sagen, das Schöne was ich in anderen sehe, ist auch in mir vorhanden, ich bin schön und liebenswert. Jeden Tag ein, zwei Mal. Probiere es aus, es hilft Dir auf Deinem Weg zu einem glücklicheren Leben